Chicago, the Windy City

07Juni2017

Hallihallo,

Letztes Wochenende war ich mit zwei Mädels in Chicago! Jetzt im Nachhinein bin ich mega froh, dass wir es echt noch geschafft haben, in die Windy City zu fliegen. Wir hatten wirklich Glück, da wir super günstige Flüge gefunden haben, sodass es geklappt hat.
Aber vom Anfang:
Wir haben von Freitag auf Samstag alle bei mir geschlafen und sind arm 2.30 Uh mitten in der Nacht aufgestanden und um 3 Uhr losgefahren. Da wir von Baltimore geflogen sind, mussten vor ca. eine Stunde fahren bis wir unser Auto parken konnten. Dann sind wir mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren, durch die Security gegangen und haben uns Frühstück geholt. Der Flug dauerte ca. Eine Stunde und 45 Minuten.

Als wir angekommen sind haben wir den Zug genommen, um nach Downtown zu fahren. Dort angekommen haben wir uns bei einem Target umgezogen, da super Wetter war und wir noch lange Klamotten anhatten. Dann sind wir zum Chicago Theater gelaufen und haben dort Fotos gemacht.

Von dort aus sind wir dann zu Millennium Park gelaufen und haben uns das Cloud Gate, bzw. die Bean angeschaut und natürlich wieder Fotos gemacht! Die Bean ist wirklich cool, das ist eine verspiegelte Bohne die auf einem Platz steht und die hohen Gebäude drum herum spiegelt.

Danach sind wir zum Navy Pier gelaufen. Auf dem Weg sind wir noch durch einen Park und am Wasser lang gelaufen. Am Navy Pair angekommen sind wir überall lang spaziert und haben uns alles angeschaut. Da Chicago an einem der größten Seen liegt, ist das Wasser überall super klar und sauber. Vom Navy Pier kann man die Skyline super sehen und dort haben wir auch noch ein paar Bilder gemacht.

Danach sind wir zu einem Restaurant gelaufen und haben die berühmte Deep Dish Pizza gegessen. Wir konnten uns die zu dritt teilen, so groß und tief war die. Nach der Pizza waren wir auch alle ganz schön voll.

Unser Nächstes Ziel war das neue Nutella Café. Aber leider war es zu voll, sodass wir beschlossen haben, am Sonntag wiederzukommen. Daher sind wir dann nochmal durch den Millennium Park gelaufen und von dort aus sind wir zu dem Willis Tower gelaufen, dem höchsten Gebäude Chicagos. Da haben wir uns dann Tickets gekauft und sind hochgefahren, und die Aussicht ist echt hammer. Oben gibt es vier Aussichtsplattformen, die wie Kästen an dem Gebäude befestigt sind. Und die bestehen nur aus Glas. Als wir dann endlich dran waren, haben wir echt Glück gehabt, da zu dem Zeitpunkt gerade deren System runtergefahren ist und die es nicht wieder heile gekriegt haben. Demnach konnten wir für wesentlich länger als geplant auf der Glasplattform bleiben und sehr viele coole Fotos machen. Wir sind sogar auf dem Glas gesprungen. Ich fand das total cool und aufregend und wäre gern noch länger geblieben. Aber es standen ja noch viele andere in der Schlange. Wir haben dann noch gewartet bis die Sonne untergegangen ist und haben uns dann nochmal angestellt und ein paar Fotos gemacht.

Danach sind wir dann wieder runtergefahren und haben uns zum Dinner eine Smoothiebowl gekauft, sind dann nochmal bei Nacht zur Bean gelaufen und haben die nochmal bei Nacht betrachtet. Zu dem Zeitpunkt waren wir alle ziemlich müde, und haben uns dann in den Bus gesetzt und sind zu unserem AirBnB gefahren. Erschöpft nach einem super langen Tag und ca. 20 km laufen bin ich nach einer Dusche schnell eingeschlafen.

Am Sonntag sind wir relativ früh aufgewacht und haben uns in Ruhe fertiggemacht bevor wir uns einen Uber nach Downtown bestellt haben. Da sind wir wieder vom Millennium Park zum Nutella Café gelaufen und haben uns dort in die Schlange gestellt. Wir mussten etwa 45 Minuten warten, bis wir in das Café rein konnten. Das war verhältnismäßig wenig, denn als wir endlich draußen saßen und auf unser Essen gewartet haben, war die Schlange mindestens zwei- bis dreimal so lang. Das Essen war auch sehr lecker, und vor allem sehr süß und viel Nutella.

Danach sind wir wieder durch den Millennium Park gelaufen, haben nochmal ein paar Fotos bei der Bean gemacht und sind dann zu den Buckingham Fountains gelaufen. Das ist ein sehr großer Brunnen, der sehr majestätisch aussieht.

Von dort aus sind wir zu einem Punkt gelaufen, von dem man super die Skyline über dem Wasser super sehen konnte. Da haben wir natürlich auch wieder Fotos gemacht und haben uns danach ein Restaurant zum Essen gesucht, und wir sind in einem Burger Restaurant gelandet. Der Burger war mega lecker und wir haben in Ruhe gegessen und sind dann etwas weiter spazieren gegangen und haben uns beim Starbucks ein Getränk geholt und uns etwas hingesetzt bis wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht haben.

Das hat auch alles gut geklappt und der Flug war auch entspannt. Wir sind sehr spät gegen halb eins nachts angekommen und haben sogar sofort ein Shuttle zu unserem Auto gekriegt. Die Autofahrt war auch gut und wir waren gegen zwei Uhr morgens zu Hause und sehr müde im Bett.

Also Chicago ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen verschiedenen Seiten und ein toller Mix aus einigen Städten, die ich bis jetzt gesehen habe. Leider zeichnet Chicago auch meinen letzten Trip meines Jahres als Au Pair aus. In drei Wochen von heute geht es nämlich in den Reisemonat! Da werde ich ganz viel zu berichten haben, da bin ich mir sicher!! 

Bis ganz bald,

Eure Jenny 💕

Orlando und Magic Kingdom 🏰

01Juni2017

Hallöchen ihr Lieben, 

bevor ich Boston besucht habe ging es für mich noch nach Orlando in das Magic Kingdom-Disney World.

Die Gastfamilie von meiner Freundin hat mich mit in ihren Familienurlaub genommen. Wir sind am Mittwoch, den 10.Mai nach Orlando geflogen. Der Flug war gut und schnell.

Nachdem wir angekommen sind, haben wir ein Mietauto abgeholt und sind nach Disney Springs gefahren. Das ist etwa wie ein Shoppingcenter aufgebaut. Dort sind wir ein bisschen rumgelaufen und sind durch ein paar Disney Stores gelaufen. Ich habe mich gefühlt, wie ein kleines Kind mit den ganzen Disney Sachen um mich herum. Habe mich aber zum Glück zurückgehalten, da die Sachen alle komplett überteuert sind. Das Wetter war auch sehr krass. Es war glaube ich um die 33 Grad warm und keine Wolke am Himmel, das war bei dem Florida Wetter wirklich fast zu viel.

 

Nachmittags sind wir dann einkaufen und in unser Apartment gefahren. Mara und ich hatten ein Zimmer für uns was wirklich super war! Abends haben wir uns entspannt und sind relativ früh ins Bett gegangen.
Denn am Donnerstag ging es für uns in das Magic Kingdom. Ein Traum wurde wahr. Nachdem es sich als schwerer als erwartet herausgestellt hatte, einen Parkplatz zu finden, haben wir es in den Park geschafft. Das erste was man gesehen hat, war das Cinderella Schloss! Und es ist wie man es sich vorstellt, und je näher man kam, desto gigantischer und magischer wurde es. Durch unsere Tickets konnten wir uns einige Achterbahnen vorbuchen, sodass wir nicht lange in der Schlange warten mussten, sondern direkt nach vorne laufen konnten. Das war wirklich mehr als genial, da es wieder um die 30 Grad warm war und die Wartezeit sich von 20-80 Minuten gezogen haben. Die Achterbahnen waren aber leider eher für Kinder oder jüngere ausgelegt. Die machen zwar Spaß, aber sind nicht so atemberaubend, wie ich es erwartet hatte.
Den Rest des Vormittags sind wir durch den Park gelaufen und haben das gute Wetter mit Sicht auf das Disney Schloss genossen und sind dann über Mittag mit Maras Gastfamilie zurück zum Apartment gefahren und haben uns für ein paar Stunden ausgeruht.

     

Am späten Nachmittag sind wir dann wieder zurück in den Park gefahren und sind noch eine Achterbahn gefahren, bevor wir uns die berühmten Feuerwerke angeschaut haben. Ich hätte niemals gedacht, dass es so unglaublich voll werden würde. Es war unmöglich voll, dass man kaum Raum hatte, um zu stehen. Trotzdem war das Feuerwerk total magisch und schön! Heftig, dass die das jeden Abend machen. Danach sind wir noch mit Maras Gastkind ein paar Fahrgeschäfte gefahren und gegen 22.30 Uhr waren wir dann wieder zuhause und sind erschöpft ins Bett gefallen.

Am Freitag sind wir alle zusammen zu einer kleinen Farm gefahren, wo wir frische Eier gesammelt haben und etwas über die Farm geschlendert sind. Danach sind wir zu einer Quelle gefahren und es sind alle schwimmen gegangen, außer mir, da mir das Wasser einfach viel zu kalt war! Aber naja, wir haben dann in der Sonne noch Wassermelone gegessen und sind dann zum Mittagsschlaf wieder nach Hause gefahren. Nachmittage haben wir uns dann noch für eine Weile an den Pool gelegt und uns etwas gesonnt. Abends haben wir noch Besuch von Verwandten der Familie bekommen und Mara und ich haben für alle gekocht. Dann haben wir uns ins Bett gelegt und Fernsehen geschaut.

Am Samstag haben wir erst ausgeschlafen und uns dann entschieden, ein bisschen shoppen zu fahren. In Orlando gibt es einige Outlets und wir sind einfach mal losgefahren und haben auch ein paar Schnäppchen schießen können. Den Rest des Tages haben wir eigentlich nut noch gechillt, da das Wetter auch nicht so schön war, wie die anderen Tage.

Am Sonntag ging es dann schon wieder relativ früh raus und zum Flughafen. Der Flug hat wieder gut geklappt und ich war gegen Mittag wieder zuhause. Den Rest des Sonntags haben wir dann noch Muttertag „gefeiert“. Wir haben zusammen gesessen und erzählt und abends zusammen Dinner gegessen.

Ja, das war es auch erstmal wieder zu diesem Trip nach Orlando. Ich werde in ein paar Wochen mit zwei Freundinnen nach Chicago fliegen und da wird es sicher auch eine Menge zu berichten geben.

Also bis ganz bald,

Eure Jenny 💕

Besuch und Boston ⚓

18Mai2017

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit berichte ich euch auch mal wieder was. Tut mir leid, dass so lange nichts kam, aber ich hatte viel Besuch in der Zwischenzeit und war noch weiter am Reisen.


Zuerst war mein Vorgänger-Au Pair hier, aber das habe ich ja im letzten Beitrag schon erwähnt. Danach waren zwei Freundinnen von Zuhause hier. Die beiden haben mich für anderthalb Wochen besucht und dann sind wir zusammen nach New York City gefahren und haben dort einen Tag zusammen verbracht und ich bin abends mit dem Bus wieder zurück nach Hause gefahren. In New York haben wir uns noch mit einer anderen Schulfreundin getroffen. Es war wirklich schön, alle nach so langer Zeit wieder zu sehen. In unserer Zeit hier haben wir auch noch ein Baseball Spiel besucht, hat Spaß gemacht, aber es war ziemlich kalt und windig. Beim National Harbor waren wir auch noch und konnten dort schön beim Sonnenuntergang sitzen. Hier sind noch ein paar Eindrücke von unserer Zeit zusammen, ich versuche, mich nicht zu sehr zu wiederholen, da wir uns DC auch noch angeschaut haben.

 


Aber jetzt zu meinem eigentlichen Anlass. Letztes Wochenende war ich mit zwei Freundinnen in Boston. Dafür sind wir Samstagnacht um 12.30 Uhr mit dem Bus nach New York gefahren und von New York dann weiter nach Boston. Um 11 Uhr morgens waren wir dann endlich angekommen und auch etwas erschöpft. Die Busfahrt an sich war ziemlich entspannt außer, dass es am Anfang so kalt war, dass keiner schlafen konnte, aber nach zweimal Nachfragen hat der Busfahrer es dann wärmer gemacht und sofort waren alle eingeschlafen. Dann ging die Fahrt auch relativ schnell vorbei.

In Boston angekommen sind wir zu unserem Hostel gefahren und haben dort eingecheckt, uns fertig gemacht und sind dann wieder in die Stadt gefahren. Dann haben wir uns als erstes die Harvard Universität angeschaut. Die Uni und der Campus sind wirklich sehr schön, aber ich hatte irgendwie etwas mehr erwartet, da es eine so renommierte Schule ist. Dann sind wir dort noch etwas rumgelaufen und haben uns die Gegend angeschaut.


Als nächstes sind wir nach Boston Downtown gefahren und sind dort spazieren gegangen. Boston an sich hat nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten, aber die Stadt an sich ist es einfach wert, sich anzugucken. Wir haben noch einen kurzen Stop bei Primark eingelegt und ein paar günstige Sachen gekauft. Dann sind wir weiter durch die Stadt spaziert und haben noch ein paar schöne Spots entdeckt. Die Faneuil Hall haben wir uns auch noch angesucht. Dort gibt es viele kleine Lädchen und ist wie ein kleiner Markt aufgebaut. Die verkaufen sehr süße und kleine Dinge und wir sind etwas da durch geschlendert. Von dort aus sind wir in den italienischen Teil von Boston gelaufen. Dort gibt es Spezialitäten, wie zum Beispiel Canoli. Die haben wir uns zum Nachtisch gekauft und sind dann Pizza essen gegangen. Das Essen war so geht so gut, da der Laden etwas fragwürdig war. Aber naja, immerhin hatten wir nach dem langen Tag endlich was zu essen gehabt. Gestärkt sind wir dann zum anderen Ufer von Boston gefahren und haben uns die Skyline angeschaut und ein paar Fotos gemacht.
Dann sind wir wieder ins Hostel gefahren und sind super müde ins Bett gefallen.

Am Sonntag sind wir dann früh aufgestanden und wieder in die Stadt gefahren. Da unser Bus um 11 Uhr wieder nach Hause ging haben wir uns nur noch in Ruhe den Hafen von Boston angeschaut. Der ist wirklich sehr schön und perfekt zum Spazierengehen. Von dort aus sind wir dann zur Busstation gelaufen und haben uns noch Mittag- und Abendessen geholt, da wir dann für ca. 10 Stunden im Bus saßen. Die Busfahrt hat auch gut geklappt und wir wurden abends von zwei Freundinnen vom Bus abgeholt und dann bin ich abends wieder komplett müde ins Bett gefallen.

Im großen und ganzen ist Boston eine wirklich schöne und sehenswerte Stadt. Die Zeit dort war wirklich schön und weder zu kurz noch zu lang.


Bis ganz bald,

Eure Jenny đŸ’•

Ostern 2017

25April2017

Bevor es jedoch wirklich über das Osterwochenende geht, gibt es noch etwas anderes zu berichten: wir hatten Besuch. Und zwar von meiner Vorgängerin. Sie hatte sich bereits im November dazu entschlossen, wieder zurück zu kommen, jedoch, ohne, dass meine Gasteltern davon wussten. Hat zum Glück auch alles geklappt und die Überraschung ist mehr als gelungen.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema: über das Osterwochenende ging es für uns nach Pennsylvania zu den Familien meiner Gasteltern. Es ging für uns Donnerstagabend los und die fahrt dauerte etwa 2,5 Stunden. Als wir dann bei dem Vater meiner Gastmama angekommen waren, haben wir die Kinderbetten aufgebaut und haben die schlafen gelegt. Danach haben wir noch schnell das auto ausgeräumt und sind dann alle auch relativ schnell ins Bett gegangen.
Am Freitag sind wir dann mit allen Frühstücken gegangen, also die Eltern meines Gastvaters und dem Vater meiner Gastmama. Nach dem Frühstück ging es dann in die Longwood Gardens. Diese angelegten Gärten sind ein Riesen großer Komplex aus Wiesen mit jeglichen Arten von Blumen und beschnittenen Bäumen und verschiedenen botanischen Häusern. Wir sind für etwa zwei Stunden durch die Gärten gelaufen, bis es Zeit wurde, dass die Kinder ihren Mittagsschlaf haben. Hier sind ein paar Eindrücke aus dem Garten.

Freitag Nachmittag habe ich dann sogar frei bekommen und Yvonne und ich haben uns dazu entschieden, in eine Mall shoppen zu fahren. Die Mall war etwa 40 Minuten weg und lag auch in einem anderen Staat und zwar Delaware. Dort ist es nämlich das besondere, dass man keine extra Steuern zahlen muss. Also wenn man sich etwas für $50 kauft, bezahlt man tatsächlich auch $50, anstatt wie in allen anderen Staaten etwa $53,60, weil man eben noch Steuern drauf zahlen muss. Dadurch konnten wir also etwas Geld sparen. Als wir dann abends nach Hause kamen haben wir noch was kleines gegessen und uns etwas mit allen unterhalten, bevor wir ins Bett gegangen sind. Am Samstag hatte ich auch frei und demnach konnten wir schön ausschlafen und unseren Tag sehr entspannt starten. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, haben wir uns fertig gemacht und sind runter gegangen und haben mit der Familie im Garten Eier gesucht. Am Anfang haben die Kinder den Dreh noch nicht ganz rausgehabt, aber nachdem sie ihrem Cousin und Cousine etwas zugeschaut haben, ging das dann ganz einfach. Aber natürlich wollten sie dann auch die Süßigkeiten essen. In Maßen war es auch ok, aber da sie von ihren Großeltern natürlich meistens kein Nein gehört haben, wurde es dann mehr als geplant. Aber naja. Nachmittags gab es dann noch ein großes Essen im Garten mit grünem Spargel, Bohnen, Schinken und Salat. Als Nachtisch gab es Erdbeeren und einen super süßen Kuchen. Danach wurde nur noch zusammen gesessen und geredet. Abends haben wir dann früh geschlafen.

 


Am Sonntag sind wir etwas früher aufgestanden und haben uns fertig gemacht und sind dann mit meiner Gastmutter, ihrem Vater und den Kindern in die Kirche gefahren. Der Gottesdienst war schön, jedoch mussten wir mit den Kindern öfter mal rausgehen. Aber auch das war nicht allzu schlimm. Nach der Kirche sind wir wieder zurück und haben uns noch etwas ausgeruht, bevor wir dann zu einer anderen Ostereier Suche gefahren sind. Die Party war bei Freunden von meiner Gastfamilie. Die haben einen sehr großen Garten und haben dort Eier versteckt. Von der Party sind wir dann gegen 15:30 Uhr wieder abgehauen und haben dann das Auto für den Heimweg gepackt und sind dann nach Hause gefahren. Die Heimfahrt war unkompliziert mit relativ wenig Verkehr. Gegen halb sieben waren wir dann wieder zuhause und haben uns dann nach dem Autoausräumen ins Bett gelegt.

Ja, das war es auch schon wieder von meinem Osterwochenende. Ich hoffe, dass ihr alle schöne Ostern hattet und schön im Kreise eurer Familie feiern konntet.

In diesem Sinne bis bald,

Eure Jenny?

Überraschung und Dallas

30März2017

Hallo ihr Lieben!
wie es die Überschrift ja schon verrät, gab es eine große und gelungene Überraschung für mich. Ich war drauf eingestellt, am Montag Abend meinen Freund vom Flughafen abzuholen. Am Sonntag Abend war meine Gastmutter zum Einkaufen gefahren und als sie wieder zu hause war, rief sie mich an, um beim Ausladen des Autos zu helfen. Komplett ahnungslos gehe ich also aus der Tür in die Garage und das erste, das ich sehe ist, wie sich mich mit ihrem Handy filmt, was schon komisch war. Doch dann habe ich gesehen, wie mein Freund in der Garage stand. Da habe ich aber geguckt wie ein Auto! Und zwar wortwörtlich. Diese Überraschung war mehr als gelungen und ich konnte es die ganze Zeit nicht fassen, dass er wirklich schon da war! Einkauf zum Ausladen hatten wir aber trotzdem aber auch Pizza, die den Abend noch mehr versüßt hat.

Nachdem Lennart dann eine Woche bei uns war, sind wir am Freitag morgens ganz früh aufgestanden und zum Flughafen gefahren, denn unser Flug ging um 7 Uhr Richtung Dallas, Texas. Der Flug war gut und wir sind nur mit einigen Turbulenzen gut in Dallas angekommen. Von dort aus sind wir dann zu unserem Hotel gefahren, wo wir zum Glück auch schon früher einchecken konnten, als gedacht. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, haben wir dann Dallas Downtown erkundet und haben uns alle Sehenswürdigkeiten angeschaut und uns über Züge für den nächsten Tag informiert.


Abends sind wir dann Essen gegangen. Nachdem wir wieder ewig rumgelaufen sind, haben wir uns für einen Italiener entscheiden, was sich am ende als gute Entscheidung herausstellte, denn die Pizza war sehr lecker. Danach sind wir zurück ins Hotel und haben uns bis zum nächsten morgen ausgeschlafen.

Am Samstag haben wir dann im Hotel schön gefrühstückt und uns in Ruhe fertig gemacht, bevor wir mit dem Zug nach Fort Worth gefahren sind. Die Zugfahrt dauerte etwa eine Stunde. Dort angekommen war super Wetter und wir sin zuerst zu den sogenannten Watergardens von Fort Worth gelaufen. Diese „Gärten“ sind verschiedene Springbrunnen, die ganz unterschiedliche Formen haben. Es war wirklich erfrischend da durch zu laufen, weil es immer heißer wurde. Danach sind wir weiter durch die Stadt gelaufen und haben dann auf einem großen Platz mit kleinen Wasserspielen Pause gemacht und uns etwas ausgeruht.

 

Da wir noch immer so viel Zeit hatten, bis das Rodeo anfing, für das wir uns Karten gebucht hatten, sind wir noch weiter durch die Straßen gelaufen und haben dann amerikanisch zum Mittag gegessen. Es gab Rippchen, die wirklich lecker waren. Viel Zeit konnten wir mit dem Essen allerdings trotzdem nicht totschlagen, daher sind wir dann noch etwas durch die Läden spaziert und haben die ein oder andere Sache geshoppt. Als es dann endlich annähernd Zeit war zu den Stockyards (das ist ein anderer Teil von der Stadt Fort Worth) zu fahren haben wir uns auf den Weg zur Busstation gemacht. Die Fahrt dorthin war nicht allzu weit aber der Bus war kostenlos. Als wir dann dort angekommen waren haben wir das richtige Texasfeeling abbekommen. Dort gab es eine nach der anderen Bar, wo man natürlich erst über 21 rein durfte, aber trotzdem. Aus allen Ecken kam Livemusik und alle Leute trugen die typischen Cowboystiefel und -hüte. Es waren aber offensichtlich auch viele Touristen unterwegs, die keine typisch texanischen Klamotten trugen. Wir sind dann durch viele kleine Läden gelaufen und haben uns die Stadt angeschaut. Als dann die Halle für das Rodeo endlich aufgemacht hat, haben wir uns direkt in die Schlange gestellt, um nicht so lange warten zu müssen und gute Plätze zu bekommen. Dann mussten wir allerdings etwa eine Stunde warten, bis es dann anfing. Wir haben uns dann noch völlig überteuerte Nachos gekauft und die Show genossen. Am Anfang waren es Auftritte mit Pferden, die beeindruckende Stunts aufgeführt haben. Dann kamen noch einige verschiedene Auftritte vom Kalbfangen bis zum Bullenreiten. Im großen und ganzen fand ich es einen schönen Abend allerdings auch sehr erschreckend. Es war schon krass, was die mit den Tieren machen und auch teilweise auch echt gefährlich für Mensch und Tier. Krass, dass das schon so lange eine Tradition ist und wohl auch noch für eine lange Zeit bleiben wird. Abends sind wir dann mit einem Uber zum Bahnhof gefahren wo wir dann wieder zurück nach Dallas gefahren sind. Abends war es wirklich kalt und windig und natürlich mussten wir gefühlt ewig warten. Als wir dann endlich durchgefroren zurück im Hotel waren, haben wir uns etwas ausgeschlafen und sind dann zum Frühstück gegangen.

Nachdem wir unsere Sachen zusammengepackt haben, haben wir die an der Rezeption abgegeben und sind nochmal durch die Stadt zu dem Klyde Warren Park gelaufen. Der Park ist wirklich sehr schön, und sicher noch schöner im Sommer bei warmen Wetter und Sonnenschein.

Danach sind wir wieder zurück zum Hotel und haben unsere Koffer abgeholt und sind dann noch etwas durch die Straßen gelaufen, bevor wir uns ein Uber zum Flughafen bestellt haben. Am Flughafen hat alles geklappt genauso wie beim Flug, Zwischenstop und der Ankunft.
Es war ein wirklich schönes Wochenende in Texas und vor allem war es schön, meinen Freund wieder zu sehen.

Bis ganz bald,


Eure Jenny?

8 Monate ??

27Feb2017

Hallöööchen!

Ich kann es kaum glauben: ACHT Monate!!! Ich lebe jetzt schon seit acht Monaten hier in den USA! Unglaublich, wenn ihr mich fragt. Aber naja, die Zeit fliegt hier nunmal vorbei wie nichts. In den acht Monaten habe ich schon unglaublich viel gesehen und erleben dürfen! Ich habe bereits 9 Staaten besucht und viele viele weitere stehen noch auf der Liste! Ich habe viele unglaublich tolle Menschen kennenlernen dürfen und viele Erfahrungen gesammelt! Schade, dass es nur noch fünf Monate sind, bis ich wieder nach Hause fliege! Die Zeit werde ich aber definitiv genießen und hoffentlich auch gut ausnutzen!

Ich wollte schon die ganze Zeit einen Eintrag darüber schreiben, wie mein Leben hier wirklich ist. Es ist nämlich nicht nur das Reisen, das ich hier größtenteils mit euch teile. Ich hoffe, dass ich diesen Beitrag bald fertig stellen kann. Aber bis jetzt habe ich es auch noch nicht geschafft, über andere wichtige Ereignisse hier zu schreiben. Es liegt Thanksgiving, einer der wohl wichtigsten Feiertage hier in den Staaten, Weihnachten und einigeGeburtstage hinter mir. Ich weiß, all das, bis auf die Geburtstage sind schon eine ganze Weile her, deswegen bin ich froh, es endlich zu schaffen, alles in einen Beitrag zu stecken.  

Also zuerst zu Thanksgiving: 

Am 24.November letzten Jahres wurde hier Thanksgiving gefeiert. Dafür kamen die Eltern und der Bruder meines Gastvaters zu uns nach D.C. und wir haben zusammen den Tag verbracht. Dieses Jahr hat sich meine Gastfamilie dafür entschieden, das große und bekannte Festessen nicht selbst zu kochen. Dafür haben wir das bei dem Laden bestellt, wo wir immer einkaufen gehen. Das Essen mussten wir dann Vormittags abholen und gegen Mittag fing dann das Aufwärmen an. Das Essen war der regelrechte Hammer! Nicht mal meine Gastfamilie hätte damit gerechnet, dass das Essen so gut sein würde. Da alle fasziniert waren, wurde direkt entschieden, das für Weihnachten zu wiederholen. Auf jeden Fall war ich von dem traditionellen Truthan sehr begeistert! Den Rest des Tages, an dem nicht gekocht oder vorbereitet wurde, habe ich mit meiner Gastmama gepuzzelt. Solange bis ich mich abends gegen 23 Uhr verabschieden musste, um zum Black Friday aufzubrechen. Musste, versteht sich;) Dann bin ich mit meinen Mädels in eine Mall gefahren, um ordentlich Geld zu lassen. Wieder: Gesagt, getan! Ich habe auch erstmal meinen Zwillingskinderwagen mitgenommen, um meine/unsere Ausbeute nicht tragen zu müssen. Wurde ich am Anfang von meinen Mädels und allen anderen erstmal seeeeehr schräg angeschaut wurde. Aber um 4 Uhr nachts, als wir dann endlich fertig waren, war ich total glücklich, ihn mitgenommen zu haben. Und die anderen auch, versteht sich. Keiner musste was tragen, herrlich. Ja, es war erfolgreich, allerdings hatte ich mir in manchen Läden noch größere Sales erhofft bzw. erwartet. Nichtsdestotrotz habe ich einige schöne Sachen abstauben können. Am nächsten Tag war ich dementsprechend müde, aber ich durfte mich zum Glück etwas länger ausruhen anstatt morgens um 8 anfangen zu arbeiten. Trotzdem bin ich dann nach Feierabend nochmal mit den Mädels in eine andere Mall gefahren, um weiter zu shoppen. Genauso dann auch am Tag darauf haha. Die nächsten Wochen hatten wir dann aber auch alle genug vom shoppen!! 

Es war wirklich ein toller Feiertag mit meiner Gastfamilie! 

 

Dann weiter mit Weihnachten. In meiner Gastfamilie ist es Tradition, ganz kurz nach Thanksgiving mit der Dekoration für Weihnachten anzufangen. Somit fing meine Gastmutter etwa drei Tage später an, die ganzen Weihnachtskisten rauszusuchen. Am 1.Dezember war dann das ganze Haus in Weihnachten getunkt. Wir haben alle zusammen den Weihnachtsschmuck aufgehängt. Abends sind meine Gastmutter und ich sogar noch zum Target gefahren, um einen neuen Tannenbazúm zu kaufen. Sie stellen nämlich immer zwei Tannenbäume auf und einer war wirklich alt und sah nicht mehr schön aus, also musste ein neuer her. Und von einem anderen Baum waren nur noch zwei von drei Stücken da. Der kleine Minibaum endete dann in meinem Zimmer. Ich hatte also meinen eigenen kleinen Tannenbaum. 

Zudem muss ich echt sagen, dass Amis wirklich im Weihnachtsfieber sind, sobald Thanksgiving vorbei ist. Das hätte ich echt nicht gedacht, aber es war wunderschön. Hier hat man das richtig gemerkt, dass Weihnachten vor der Tür steht. Den Kindern habe ich einen Adventskalender gebastelt. Den fanden sie auch echt toll, nur haben sie leider nicht wirklich verstanden, wieso man nur ein Päckchen am Tag auf machen darf. Da gab es fast täglich einige Ausraster. Aber auch das haben wir überstanden. 

Am 24. Dezember haben wir hier bei uns zuhause Dinner gegessen und ich durfte sogar meine Freundin einladen, da ihre Gastfamilie am Weihnachtsabend nichts gemacht hat. Es war wieder ein gekauftes Dinner, aber es war wieder hervorragend! Abends bin ich dann noch mit meiner Gastmutter und ihrem Vater in die Mitternachtsmesse gegangen. Vor dem Gottesdienst war noch ein kleines Konzert. Es war ein schöner Gottesdienst, der auch gar nicht so anders war, als zuhause. Am 25. war dann tatsächlich endlich Weihnachten, das heißt es gab Geschenke! Ich habe viele tolle Sachen bekommen. Unter anderem habe ich ein neues Objektiv für meine Kamera bekommen, das ich schon länger im Auge hatte. Zudem gab es noch einen Pulli, Ohrenwärmer und ein paar Süßigkeiten. Ich habe mich sehr gefreut! Für meine Gastfamilie habe ich eine riesige Leinwand mit einem Bild von den Kindern bedrucken lassen! Gelungenes Geschenk, sie haben sich sehr gefreut! Für die Kinder gab es jeweils Schreibtafeln, die sie täglich gern nutzen. 

Weihnachten war auch wirklich schön, vor allem, weil die Zeit hier einfach zuhause genossen wurde. Komplett anders als zuhause. Trotzdem habe ich den ganzen Trubel in meiner Familie sehr vermisst. Es ist denke ich niemals einfach, an so wichtigen Tagen, an denen die ganze Familie, und ich habe glücklicherweise eine sehr große, zusammenkommt, nicht zuhause zu sein, sondern am anderen Ende der Welt. Zwar in einer neuen Familie, aber das Gleiche ist es trotzdem niemals! 

 

Dann im neuen Jahr erwarteten uns alle Geburstage! Alle bis auf einen haben wir schon hinter uns. Zuerst waren die Zwillinge dran. Am 16.01. haben wir sehr entspannt deren Geburtstag gefeiert. Es kam eine Freundin von den Kids her und es wurde eigentlich nur gechillt. Ich habe ihnen Knete und ein Malbuch geschenkt. Ansonsten haben sie "nur" ein paar Kleinigkeiten bekommen, da ja auch erst Weihnachten war. Ich habe ihnen einen Kuchen gebacken und Muffins hatten wir auch noch. 

Dann kam der Geburtstag meines Gastvaters! Lustigerweise am gleichen Tag wie mein Papa, 01.Februar :-) für ihn gab es auch Muffins und nach dem Abendessen gab es Geschenke. Für ihn habe ich eine Cap gekauft von den Phillies, die er schon seit langem gsucht hatte. Dementsprechend hat er sich auch gefreut! 

Und zu guter Letzt noch mein Geburtstag! 

Ja, am 22.02. war es so weit, ich bin wieder mal ein Jahr älter geworden. Es war ein Mittwoch, das heißt, alle waren arbeiten und ich war mit den Kids allein zuhause. Netterweise ist meine Freundin mit ihrem Gastkind zu uns gekommen und hat sogar einen Kuchen für mich gebacken! Über den Tag verteilt habe ich dann mit meiner Familie geskyped und viele Nachrichten beantwortet. Abends gab es dann ein Geburtstagsdinner. Ich habe mich für Chicken und Basilikum Couscous entschieden. Es war wie erwartet super lecker! Am Donnerstag hat meine Gastfamilie dann meine Freundinnen und mich zum Dinner beim Olive Garden eingeladen! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und super geschmeckt hat es auch! 

Geburtstage werden hier ganz anders gefeiert, als zuhause. Ich habe es wirklich vermisst, meine ganze Familie um mich zu haben und alle wiederzusehen. Trotzdem hatte ich einen schönen Geburtstag, auch wenn er zuhause sicherlich immer am schönsten bleiben wird. 

Das war es dann zu meinem acht-monatigem! Da ich ja dann auch bald schon in meinen Reisemonat starte (morgen in 4 Monaten) werde ich euch wohl bald etwas über die Planungen berichten! 

Also bis ganz bald, 

Eure Jenny ?

South Carolina- Greenville

17Feb2017

Hallo ihr Lieben, 

endlich hört ihr auch mal wieder was von mir. Letztes Wochenende habe ich den Bruder von meinem Stiefpapa wieder besucht. Das letzte Mal, dass ich sie besucht habe, war vor dreieinhalb Jahren in meinen Herbstferien. Demsntsprechend groß sind die Kinder geworden. ich war wirklich geschockt! Aber es war wirklich toll, alle wieder zu sehen und drei Tage mit ihnen zu verbringen. 

Ich bin am Freitag, den 10. Februar morgens hier losgeflogen, sodass wir den ganzen Freitag zusammen hatten. Der Flug war ruhig und überraschend kurz. Ich hatte mit 1,5 Stunden gerechnet, aber wir waren schon nach 40 Minuten wieder gelandet. Dann wurde ich von Reimund (Bruder meines Stiefpapas) abgeholt und zu ihnen nach Hause gebracht. Dann haben wir die älteste Tochter von der Schule abgeholt und sind dann noch einen Reisepass beantragen gegangen, bevor ich mit Reimund  zu einem Schießstand gefahren bin. Das war die einzige Aktivität, die ich mir gewünscht hatte, da ich unbedingt mal schießen wollte. Gesagt, getan. Man war das laut!!! Ich hätte das wirklich niemals so ungluablich laut erwartet! Aber eine coole Erfahrung war es auf jeden Fall! Mit zwei Pistolen und einem Gewehr konnte ich schießen. Abends sind wir dann alle früh ins Bett gegangen.

Am Samstag sind wir gegen Mittag nach Greenville gefahren. Dort haben wir zu Mittag gegessen: Es gab super gute BBQ-Pizza für mich! Danach sind wir noch etwas durch die Innenstadt gelaufen, Greenville ist eine wirklich schöne Stadt mit einem wunderschönen Wasserfallpark in welchem wir ein bisschen Enten gefüttert haben. Das Wetter war auch so schön, total ungwohnt für diese Jahreszeit. Nachmittags haben wir auf einem Spielplatz gespielt bis es etwas kühler wurde und sind dann wieder nach Hause und haben etwas weiter gespielt bis wir dann alle wieder früh ins Bett gegangen sind.

Sonntag war nicht allzu viel geplant. Mittags sind wir zum Essen ausgegangen. Es gab richtiges BBQ! Ich habe mir Rippchen und Pulled Pork bestellt und es war mega lecker!! Danach sind wir wieder zurück und sind dann noch etwas in der Nacharschaft spazieren gegangen. Und dann musste ich auch schon wieder meinen Koffer packen und dann waren wir auch schon wieder schneller beim Flughafen angekommen, als gedacht. Das Wochenende ging mal wieder viel zu schnell um. Aber es war toll, alle wieder zu sehen! 

 

Bis bald meine Lieben,

Eure Jenny ?

Miami Beach 🌴

31Dez2016

Hallo ihr Lieben! 

Tja und der nächste Staat ist in den Büchern! Florida, der Sunshine State! ? 

Am 17.12.16 bin ich mit drei Mädels nach Miami geflogen! Unser Urlaub fing schon gut an: als wir nach einer einstündigen fährt am Flughafen angekommen waren, sind wir durch die Sicherheitskontrolle zum Gate gegangen. Als es dann endlich Zeit fürs Boarding war, haben wir uns in die Schlange gestellt. Nachdem meine Freundin auf dem Weg ins Flugzeug war, haben sich erstmal zwei Familien mit Kleinkindern vor mich gedrängelt, weil die ja nicht mehr warten konnten. Naja... die waren dann auch im Flieger. Aber bevor ich rein gehen konnte, wurde uns offenbart, dass unsere Piloten nicht da waren. Sie steckten leider im Verkehr fest, da das Wetter sehr kalt war und die Straßen somit teilweise gefroren waren. Also mussten wir noch eine weitere Stunde warten, bis wir ins Flugzeug konnten. Gott sei dank, war es dann auch echt nur "eine" Stunde. Dann waren endlich alle im Flugzeug, ist denen aufgefallen, dass das komplette Flugzeug gefroren ist. Klasse. Das hieß, warten, bis das Flugzeug entfrostet wurde. Als das dann fertig war, war es schon 9 Uhr. Eigentlich sollten wir im 9:14 Uhr in Miami landen. Dem war leider nicht so. Um die Zeit sind wir dann abgehoben. Der Flug war aber an sich sehr ruhig und gut.

Gelandet sind wir dann gegen 11:30 Uhr und sind dann zu unserm Histel gefahren. Beim Warten bekamen wir dann erstmal einen richtigen Temperaturschock. Abgeflogen sind wir nämlich bei ca. -8 Grad und angekommen sind wir bei ca. 28 Grad. Also so etwa 36 Grad Unterschied!! Als wir dann bei unserem Hostel angekommen sind, waren wir etwas zu früh dort, um einzuchecken, also sind wir noch vorher schnell zum Strand gelaufen. Traumstrand kann man da nur sagen? wirklich wirklich schön dort! Genau wie man es sich vorstellt! Als wir dann im Hostel eingecheckt waren haben wir uns noch mit zwei anderen Mädels getroffen und sind essen gegangen und danach noch etwas am Strand spazieren gewesen. Abends sind wir dann noch etwas am Ocean Drive langgelaufen.

Der Ocean Drive ist eine ganz bekannte Straße in Miami Beach, da dort das komplette Nachtleben abläuft. Ein Club und Restaurante nach dem nächten und so viele Leute. Ständig wird man angequatscht von den Leuten von den Restaurantes, ob wir denn nicht dort essen wollten und bla bla... nach einer gewissen Zeit wurde es wirklich nervig, aber naja das sind die Amis. Später sind wir dann alle nach einer Dusche tot ins Bett gefallen. 

Am nächsten Morgen ging es für uns dann auch direkt zu unserem ersten Sightseeingtrip: Key West! Die Keys von Florida sind eine ganz lange Inselkette, die durch eine Straße verbunden ist (diese Straße beginnt auf Key West und geht sogar durch Alexandria, wo ich wohne)  Von unserem Hostel bis nach Key West waren es drei Stunden im Bus. Im Bus haben wir uns dann noch dazu entschieden, eine Schnorcheltour zu buchen. Die ging dann auch kurz nachdem wir angekommen waren los. Aber vorher hat uns noch ein schöner Regenschauer überrascht. Naja auch das gehört zu Key West dazu. Hat aber schnell wieder aufgehört und der blaue Himmel kam zum Vorschein.

Dann sind wir mit einem schönen Boot rausgefahren. Nach ca 40 Minuten haben wir unseren ersten Stop gemacht im drittgrößten Korallenriff der Welt. Dann ging es für uns ins Wasser und sind dort rumgeschnorchelt.

War echt cool und Fische haben wir auch einige gesehen. Allerdings nicht soo viele, wie erwartet und die Korallen waren auch nicht soo bunt, wie auf den Fotos die man so im Kopf hat. Dort sind wir etwa 15 Minuten geschwommen bis es zum zweiten Stop weiter ging. Beim zweiten Stop war ich so mutig und habe mein Handy in einer wasserdichten Hülle mit ins Wasser genommen. Allerdings hatte ich noch Taschentücher mit reingesteckt, falls es doch schief geht, sodass die Fotos leider alle nichts geworden sind. Aber egal, es ist trotzdem eine Erinnerung:D das Wasser war aber leider auch nicht so klar, wie gehofft also hat man eh nicht so viel erkannt. Aber: mein Handy hat überlebt, das war am Ende alles was gezählt hat. Ich muss aber sagen, dass mit der zweite Stop wesentlich besser gefallen hat, weil ich dort viel mehr Fische gesehen habe. Ich konnte sogar einen Rochen sehen, der etwa 1,5 Meter groß war im Durchmesser! Das war echt beachtlich und echt riesig! Aber der war dann auch leider schnell wieder weg. Im grossen und ganzen war es aber ein gelungener Ausflug und eine tolle Erfahrung! Hat sich also total gelohnt das Geld auszugeben. Nach der Tour sind wir dann noch zum südlichsten Punkt der USA gelaufen. Dort mussten wir dann erstmal 25 Minuten anstehen, um dort ein Foto machen zu können.

 

Und am Ende sehe ich einfach nur unglaublich müde und fertig aus. So ne kacke. Egal immerhin bin ich jetzt mal dort gewesen! Danach mussten wir dann auch wieder zurück zum Bus und sind dann wieder zu unserem Hostel gefahren. Abends waren wir dann nur noch duschen und haben dann früh geschlafen. 

Am Montag ging es für uns nämlich zu den Everglades. Vorher sind wir aber aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang anzuschauen. Trotz Wolken hatten wir einen wunderschönen Aufgang.

Die Everglades sind ein riesiger Nationalpark in Florida. Dort haben wir uns angeschaut, wie die Einheimischen arbeiten, nachdem wir eine Alligatorshow gesehen haben. Am Anfang war ich von dieser Show komplett entgeistert, weil ich fand, dass das was der Mann gemacht hat, einfach nur Tierquälerei ist. Aber nach einer Weile hat man gemerkt, dass die Tiere das wirklich nicht stört, da Menschen für sie keine Beute darstellen, wollten die bloß ihre Ruhe haben. Man hat aber auch gemerkt, dass die Tiere gar nicht gestresst waren, was ich erwartet hätte. Im Nachhinein weiß ich zwar nicht sicher, ob ich die Show jetzt gut fand oder nicht, aber interessant zu sehen war es auf jeden Fall mal. Nach der Show dürfte ich sogar einen kleinen Alligator halten. Der war noch ziemlich klein und leicht. Und der hatte so sanfte Haut, das hätte ich niemals gedacht.

Unglaublich! Nachdem wir in dem Ort dann noch etwas rumgelaufen sind, sind wir mit den berühmten Airbooten gefahren. Dafür haben wir Gehörschutz bekommen, weil diese Boot einfach wirklich so laut sind. Damit sind wir dann durch die Everglades gefahren. Die sind wirklich beeindruckend schön, vor allem, weil das Wetter auch mitgespielt hat! Im Boot haben wir leider keine freilegenden Alligatoren gesehen, aber als wir an einem Steg ausgestiegen sind dort lag einer direkt daneben. Der Stop war ein ursprüngliches Wohngebiet von den Einheimischen. Die sind jetzt allerdings umgesiedelt und haben das für Besucher zur Schau gestellt. Ich konnte mit gar nicht wirklich vorstellen, dass dort mal Menschen gelebt haben.

Dann ging es mit den Airboat wieder zurück. Leider war der Trip nicht so lang, ich wäre gern noch länger damit gefahren, das war nämlich total entspannend. Und langsamer gefahren wäre ich auch gerne, um überhaupt eine Chance zu haben, ein paar Tiere sehen zu können. Abgesehen von Schildkröten, die ich auch so beobachten konnte. Dann ging es mit dem Bus auch wieder zurück zu Hostel. Aus dem Bus konnte ich noch einen weiteren Alligatoren sehen. Die sind ganz schön groß, sage ich euch!:D

Zurück beim Hostel haben wir und dann fertig gemacht, um an den Strand zu gehen und auch das gute Wetter und die Sonne etwas zu genießen! Das haben wir dann auch ordentlich gemacht und sind danach nochmal los und haben ein paar Fotos am Strand gemacht. Abends gab es dann im Hostel essen und dann sind wir noch Souvenirs kaufen gegangen und dann wieder erschöpft ins Bett gefallen. 


Am Dienstag hieß es dann morgens Koffer packen für den Rückflug:( ich wollte dort gar nicht mehr weg, nicht wieder zurück ins kalte DC. Bevor es aber zurück ging sind wir noch zu einem bekannten Ort gefahren: Wynwood. Sagt euch jetzt wahrscheinlich nichts, hat es mir vorher auch nicht, aber es würde uns empfohlen und es hat sich gelohnt. Dort sind nämlich ganz viele Wände, die von Künstlern weltweit angemalt wurden. Dort sind wir dann etwas rumgelaufen und haben ein paar Fotos gemacht.

Von dort aus sind wir dann noch nach Miami Downtown gefahren. Die Promenade von Miami ist wirklich schön mit den ganzen Palmen und dem Wasser.

Aber sobald man etwas mehr in die Stadt reingelaufen ist, war es einfach nur hässlich. Ich mochte Miami persönloch gar nicht. Alles grau und zum Teil sehr runtergekommen. Als ich das gesehen habe, könnte ich nicht nachvollziehen, wieso Leute direkt nach Miami kommen, um dort Urlaub zu machen. Aber gut, so habe ich das wenigstens auch mal mit eigenen Augen gesehen. Danach sind wir wieder zurück zum Hostel gefahren und haben unsere Koffer geholt, bevor es dann wieder zum Flughafen ging. Und natürlich, wie soll es auch anders sein, sind wir total in den Verkehr geraten. Gott sei dank haben wir es trotzdem geschafft und waren sehr pünktlich dort. Durch den Sicherheitscheck sind wir auch gut durchgekommen, allerdings war der etwas stressiger als beim Hinflug. Hier mussten wir alle Flüssigkeiten, elektronischen Sachen, Schmuck und allen Pipapo separat legen... aber hat nach einigem hin und her auch alles geklappt. Verstehe nur nicht, wieso das National nicht alles identisch ist. Aber naja. Der Flug war gut und ruhig und wir sind wieder gut gelandet und dann mit dem Auto nach Hause gefahren. Am Ende des Tages lag ich einfach nur müde aber glücklich im Bett! 

Es war ein echt toller Urlaub, der viele Erfahrungen und Eindrücke mit sich gebracht hat! Und ja, das war es dann auch schon wieder von meinem Sommerurlaub im Winter! Ich hoffe, dass es euch gefallen hat! 

Bis bald, 

Eure Jenny ?

New York 2.0

09Dez2016

Hallo ihr Lieben! 

Es tut mir wirklich leid, dass ihr in letzter Zeit so unregelmäßig, bzw. gar nichts von mir hört!!! Hier ist/ war einfach wirklich viel los. Immerhin hat die Weihnachtszeit jetzt begonnen und ich hatte einige Trips von denen ich euch noch erzählen muss. Um beim letzten Trip anzufangen: it's the most wonderful time of the year! (Es ist die schönste Zeit des Jahres!) vorallem, wenn man sich in New York City befindet, wo der Punkt "Weihnachtsbeleuchtung" am 30. November abgehakt wird und alles fertig ist. Also bin ich am Samstag wieder mit einer Freundin nach NY gefahren, um die wunderschöne Atmosphäre in der Stadt, die niemals schläft, mitzunehmen. Am Samstag sind wir ganz früh morgens losgefahren. Diesesmal mit einer besseren Busgesellschaft, zum Glück!! Wir sind dann gegen etwa 12 Uhr angekommen und waren sehr nahe beim Timessquare. Also haben wir den gleich beim Tag schon einmal mitgenommen.

Danach sind wir dann zum Central Park gelaufen und haben die Sonne genossen, auch wenn es trotzdem kalt war. Aber Glück hatten wir mit dem Wetter allemal!

Dort haben wir dann ein paar Fotos gemacht und sind dann weiter zum Grand Central gefahren.

Da haben wir dann meine Schulfreundin getroffen, die in der Nähe von New York Au Pair ist. Und diese Gelegenheit einen Tag nach ihrem Geburtstag wollten wir uns nicht entgehen lassen! Also gab es schon das zweite Wiedersehen? (von dem anderen habe ich zwar noch nicht berichtet, aber es war da!) Dann sind wir zu dritt zum berühmten Rockefeller Weihnachtsbaum gelaufen! Man konnte schon ahnen, dass dort etwas besonderes ist, weil so viele Menschen in der Umgebung rumliefen... naja, als wir dann endlich bei DEM Baum angekommen sind, musste ich echt staunen. Man stellt sich den ja schon immer echt groß vor, aber es hat doch zum Teil meine Vorstellungen übertroffen! Er ist echt gigantisch, aber ich dachte, dass er noch mehr geschmückt ist, und nicht nur mit Lichtern verziehrt ist. Aber nachdem ich ihn gesehen hatte, war das vollkommen genug! So konnte man einfach den Baum genießen und wurde nicht von etlichem Schmuck abgelenkt. Bevor es dann dunkel wurde, sind wir noch etwas durch die Straßen spaziert und haben eine Lichtershow an einem Gebäude gesehen, die total schön war.

 

Dann haben wir uns zum aufwärmen beim Starbucks ein warmes Getränk geholt und uns dann auf den Weg zurück zum Rockefellercenter gemacht, um den Baum bei Nacht anzusehen.

Und die Menschen Mengen wurden leider nicht weniger... nachdem wir den Baum bei Nacht genossen haben wollten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Timessquare machen, jedoch war das leichter gedacht, als umgesetzt. Als wir nach ca. 30 Minuten wo wir zwischen hunderten von Menschen  steckten und wir weder Ende noch Anfang gesehen haben kamen wir endlich an einem Fleck an, wo etwas weniger Menschen waren. Dort haben wir dann per Zufall schöne Dekorationen gesehen wo wir dann auch gleich noch Fotos gemacht haben.

Da musste ich mich dann auch wieder von meiner Freundin verabschieden, da sie wieder nach Hause musste. Von dort sind wir dann nochmal zum Timessquare gelaufen und haben uns den nochmal bei Nacht angesehen. Allerdings dachte ich, dass dort mehr Weihnachtsdekoration sein würde.

Da war ich etwas enttäuscht, aber schön war es natürlich trotzdem! Dann haben wir uns noch Pizza geholt und sind dann zu unserem AirBnB gefahren. Als wir dort aus dem Bus ausstiegen, standen wir ohne es vorher zu wissen genau vor der New Yorker Skyline. Was für eine Hammer Aussicht!!! Im AirBnB angekommen sind wir nur noch duschen gegangen und dann müde ins Bett gefallen. 


Am Sonntag sind wir dann gegen 9:30 wieder losmarschiert und haben die Skyline nochmal am Tag genossen. In NY angekommen sind wir zur bzw. mit der Staten Island Ferry gefahren, zum 9/11 Memorial gelaufen und dann zur Brooklybridge gegangen. Zum Glück hatten wir dieses Mal echt perfektes Wetter, wodurch auch dort schönere Fotos entstanden sind.

Dann sind wir wieder nach Uptown gefahren und wollten eigentlich am Rockefellercenter Schlittschuh fahren gehen, auch wenn es mega teuer gewesen wäre, aber das wollten wir uns mal gönnen. Allerdings meinte die Frau dann, dass wir ungefähr ne Stunde hätten warten müssen:(. Also haben wir uns dagegen entschieden, weil wir sonst unseren Bus verpasst hätten. Dann sind wir stattdessen über einen Weihnachtsmarkt im Bryant Park gelaufen und haben uns noch ein Chimney geholt, von dem wir vorher auch noch nichts gehört hatten, aber super lecker war. Sobald wir das in der Hand hielten, sind wir direkt zum bis gelaufen und wieder zurück nach Hause gefahren. 

Es war ein echt schönes Wochenende in NY, auch wenn ich noch mehr von der Dekoration erwartet hatte, auch wenn es wirklich schon ne Menge war. Es war trotzdem sehr weihnachtlich und bei Nacht war die Atmosphäre natürlich viel schöner und magischer, als am Tag. 

Ich werde ganz bald den nächsten Eintrag veröffentlichen, der ist nämlich schon in Arbeit.

Dann sende ich euch allen schon einmal liebe Weihnachtsgrüße und eine schöne Adventszeit mit euren Liebsten! 

Eure Jenny ?

Seattle ✈️

22Nov2016

Hallo ihr Lieben, 

Jetzt kommt auch mal der Bericht aus Seattle. Für mich und meinen Freund, der mich zu der Zeit besucht hat, ging es am 3. November nach Seattle. Meine Freundin hatte uns morgens um 6 zum Flughafen gefahren und dann ging es für uns ca 5,5 Stunden im Flieger an die Westküste. Der Flug war gut und ging auch einigermaßen schnell rum.

 

Als wir dann in Seattle angekommen waren, wurden wir von Freunden von meinem Freund abgeholt. Danach ging es dann zu denen erstmal nach Hause und wir haben uns etwas gestärkt, und umgezogen und dann sind wir direkt nach Seattle Downtown gefahren. Dort haben wir dann eine schöne Stadttour bekommen, die uns schon alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Seattle gezeigt hat. Nachdem wir den ersten Starbucks gesehen hatten, sind wir durch den Piket Place Market gelaufen. Dann ging es für uns weiter zur bekannten Gum-Wall. Das ist eine Wand, die komplett mit Kaugummi beklebt ist. Man kann diese Wand schon aus einiger Entfernung riechen. So viele Kaugummis wie da dran hängen, ist das auch kein Wunder :D zuletzt haben wir uns dann die Waterfront angeschaut. Dort steht auch ein riesiges Riesenrad und man hat eine ganz tolle Aussicht über die Berge. Nachdem wir diese Aussicht genossen haben, sind wir einkaufen gefahren und haben uns lecker Abendessen gekocht.

Allerdings war der Tag für uns da noch immer nicht zu Ende. Seattle liegt nämlich in den Zeitzonen noch weiter hinten. Statt wie zu mir nach Washington DC (6 Stunden) sind es nach Seattle 9 Stunden Zeitverschiebung von Deutschland aus. Also hatten wir einen ganz schön langen ersten Tag! Auf jeden Fall sind wir dann abends als es schon dunkel war nochmal zum Alki-Beach gefahren. Von dort aus kann man über die komplette Skyline von Seattle sehen. Wirklich wunderschön, vor allem, weil davor ein großer Teich liegt und somit die Spiegelungen eine ganz tolle Atmosphäre zaubern.

Und zu meinem Glück, habe ich gleich noch etwas Fotografie-Unterricht bekommen! Nämlich ist die Christiane, die uns unsere Zeit in Seattle wirklich klasse gestaltet hat, eine wirklich gute Fotografin und konnte mir ein paar wirklich hilfreiche Tipps in Sachen manueller Fotografie geben. Dabei sind dann tatsächlich nach einigen misslungenen auch ein paar brauchbare Fotos entstanden. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, dabei zu zusehen, wie wirklich tolle Bilder entstehen. Falls jemand daran interessiert ist, Bilder von Christiane zu sehen, kann gerne mal hier klicken. Dann kommt ihr auf einige Werke von ihr. Danke an dieser Stelle nochmal!! Nach dem Alki-Beach sind wir dann noch zu dem Football Stadium von den Seattle Seahawks gefahren. Das sah bei Nacht auch echt klasse und vor allem riesig aus!

Danach ging es für uns wieder nach Hause und sind dann auch total erschöpft wieder ins Bett gefallen!

Am Freitag ging es für uns dann schon auf einen etwas längeren Trip und zwar nach Widbey Island. Der erste Stop war bei dem Deception Pass. Es war zwar ziemlich windig und frisch, dafür hatten wir eine super Aussicht und ich hatte zum Glück schon meine Mütze und Handschuhe mitgenommen, also ging es für mich:D

Von dort aus ging es dann weiter in einen kleinen Ort namens Coupeville. Dort sind wir etwas herumspaziert und haben ein paar Fotos gemacht und ich habe ganz doll drauf gehofft, einen Wal sehen zu können. Leider war das nichts:-( naja beim nächsten mal vielleicht:D 


Danach sind wir dann zum Ebey's Landing National Park gefahren. Das ist ein ganz länger Strand, an dem ganz viele Baumstämme angespült worden. Dort waren wir dann mit den Hunden spazieren und haben dort auch wieder Fotos gemacht. Ich habe zwar mehr beobachtet, aber auch was gelernt!

Von dort aus sind wir dann zu einer Fähre gefahren, die uns wieder Richtung Seattle gebracht hat. Dann sind wir nach Hause und haben uns frisch gemacht, denn es gab eine Überraschung für meinen Freund: einen Besuch auf der Space Needle. Nur wusste er tatsächlich bis 45 Minuten vorher nichts davon! Also Überraschung ist geglückt! Ja dann sind wir alle zusammen auf die Space Needle gefahren. Es war schon dunkel als wir oben waren, aber es war trotzdem wirklich klasse! Eine ganz tolle Aussicht über Seattle. 


Danach wurden wir noch ganz toll zum Essen ausgeführt und sind dann wieder hundemüde ins Bett gefallen. 

Am nächsten Tag ging es aber schon wieder früh los, zum nächsten Tagestrip! Und zwar wollten wir zu den Acient Lakes fahren. Das sind einige Seen, bei denen man wohl super spazieren gehen kann und natürlich ganz klasse fotografieren kann. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Stelle angehalten, bei der man super schön über den Columbia River sehen konnte.

Von dort ging es dann weiter zu den Seen, allerdings als wir dort ankamen, hat es erstens etwas geregnet und zweitens kam man nicht an die Seen ran, weil ein Tor geschlossen war. Der Fußweg dorthin war wirklich weit und wir konnten ja auch nicht einschätzen, wie sich das Wetter entwickeln würde. Also haben wir uns dann dazu entschieden, Leavensworth zu besuchen. Leavensworth ist eine kleine Stadt, die im bayrischen Stil gebaut ist. Viele kleine Geschäfte, die von außen einen bayrischen Touch hatten und ganz schön angemalt wurden. Das war wirklich einen Besuch wert und süß anzusehen!

Danach sind wir dann wieder nach Hause gefahren, haben uns etwas entspannt und sind dann noch essen gegangen. 

Am Sonntag haben wir ein wenig länger geschlafen, haben uns dann wieder fertig gemacht und sind zu dem bekannten Kerry Park gefahren. Von dem kleinen Aussichtspunkt hat man eine perfekte Aussicht über Seattle und vor allem über die Space Needle. Das schöne war auch, dass wir total viel Glück mit dem Wetter hatten und somit die Sicht mega schön war!

Nach dem Park sind wir dann weiter gefahren, um uns die weltweite Starbuckszentrale anzuschauen. Ich wusste vorher gar nicht, dass sowas in Seattle ist! Aber man lernt ja immer dazu, richtig? Dann wollten wir und in der Zentrale etwas vom Starbucks holen, allerdings war der geschlossen. Aber Gott sei dank, ist ja hier in Amerika an jeder Ecke ein Starbucks, also mussten wir bloß 2 Minuten mit dem Auto fahren und konnten uns dann was holen. 


Das war es auch soweit zu unserem Seattle Besuch! Ich fand es wirklich, wirklich toll dort! Allerdings muss ich auch sagen, hätten wir uns die Stadt ohne die Freunde meines Freundes angeschaut, hätten wir laaaaange nicht so viel gesehen. Vor allem nichts von dem schönen Staat Washington, der wirklich einfach wunderschön ist! Also in dem Sinne, nochmal Danke an euch (falls ihr das überhaupt lest:D) 

Bis bald, 

Eure Jenny ?

Niagara Falls

13Okt2016

Hallo ihr Lieben, 

Momentan bin ich etwas motivierter, also hole ich mal alles nach, was ich noch nicht mit euch geteilt habe! 

Wie ich euch ja in den letzten Posts berichtet habe, musste ich Classes machen. Das müssen übrigens alle Au Pairs machen, da wir ein J-1 Visum haben und somit ein paar Dinge erfüllen müssen. Unter anderem müssen wir 6 Credits sammeln und dafür muss man verschiedene Kurse belegen, die man sich aber aus einer großen Zahl selbst aussuchen kann. Ich habe mich für eine Wochenendclass entschieden, weil ich während ich 3 Credits sammeln, gleich noch ein Reiseziel abhaken konnte. Und zwar die Niagarafalls-Class. Wie bereits berichtet, habe ich dafür drei Kurse besucht und dann sozusagen zur Belohnung eine Reise nach Kanada an die Niagara Fälle gemacht. Dabei konnten wir uns aussuchen, ob wir auf der amerikanischen oder der kanadischen Seite übernachten möchten. Meine Freundinnen und ich haben uns für Kanada entschieden, weil die Aussicht dort wesentlich besser sein sollte. 

Also ging es dann am Freitag, den 30.September 2016 morgens um 8 Uhr los nach Kanada. Nach etwa 10 Stunden Fahrt und zwei oder drei Pausen sind wir endlich angekommen. Zumindest an der kanadischen Grenze. Dann hieß es: Pässe raus und kontrollieren lassen. Also alle Leute aus dem Bus raus und zu Fuß über die Grenze durch die Kontrollgebäude. Hat auch alles super geklappt und einen neuen Stempel im Reisepass habe ich jetzt auch? 

Dann sind wir zu unserem Hotel gefahren, welches zu Fuß etwa 5 Minuten von den Niagara Fällen entfernt lag. Das Hotel hat seinen Zweck erfüllt und war auch eigentlich recht nett, aber man konnte die Fenster nicht öffnen... naja also haben wir in einem stinke-Zimmer geschlafen. Überlebt haben wir es trotzdem:D 

Am Freitagabend sind wir dann gleich zu den Fällen hingegangen, nachdem wir im Hardrock Café essen gegangen sind. Abends ab 20 Uhr werden die Fälle immer beleuchtet und das haben wir uns dann angeschaut. Es sah wirklich toll aus, und es hat echt Spaß gemacht, das zu fotografieren! Gegen 22 Uhr sollte es eigentlich ein Feuerwerk geben, allerdings fiel das leider aus:( warum weiß auch keiner genau. Dann sind wir ins Hotel zurück und haben uns für den Samstag Schlaf geholt. 



Samstag haben wir etwas länger geschlafen, weil wir uns entschieden hatten, nicht nach Toronto zu fahren, weil uns das zu stressig und zu kurz gewesen wäre. War im Endeffekt auch gut so! Jedenfalls sind wir dann gegen 10 Uhr frühstücken gegangen und dann über die Grenze zurück nach Amerika gegangen. Dort hatten wir uns im Bus zwei Touren gekauft: Cave of the Winds und Maid of the Mist. 

Bei der Maid of the Mist Tour sind wir mit einem Boot an den Niagarafälle langgefahren. Leider war das Boot wirklich voll, sodass ich einziger Mensch kaum was sehen konnte und es kam wirklich wesentlich mehr Wasser runter, als vorher erwartet. Das Problem war, dass man nie wirklich wusste, wann der nächste Wasserschub kommen würde. Also cool und aufregend war es schon, aber cooler war Cave of the Winds!! Aber erstmal Fotos von der Bootstour.


Von der Bootstour mussten wir ein gutes Stück zu Cave of the Winds laufen, aber vorher waren wir noch auf dem Observation-Deck und haben richtig tolle Fotos gemacht! Vor allem hatten wir total Glück mit dem Wetter, denn für die Fotos hatten wir schönen blauen Himmel!


Als wir dann bei Cave of the Winds angekommen sind, haben wir wunderschöne Schuhe bekommen. Man weiß nicht genau, ob es Gesundheits- oder Sicherheitsschuhe sein sollten, aber was solls. Ziemlich viele Leute sind damit rumgelaufen also haben wir uns diese Luxustreter auch angezogen. Noch den gelben Müllsack übergezogen und ab gings.

Vom Eingang geht es erstmal mit einem Fahrstuhl weiter runter. Und dann geht man über Holzkonstruktionen zu den Fällen. Und je näher man kommt, desto nasser würde man, haha:D ja es war schon ziemlich gigantisch, unter den Fällen zu stehen! Einige Wassertropfen haben auch echt wehgetan:D aber es war 100% die Erfahrung wert. Als wir dort langgelaufen sind, stand dort ein Inder mit einem iPhone 7, das wasserdicht ist! Was für ein Fuchs! Das habe ich ihm dann auch erstmal gesagt, dass er ja für hier genau das richtige Handy hätte! Dann sind wir unter die Wassermassen gegangen und hätten dort unseren Spaß. Der Inder hat uns dabei gesehen und ist dann zurück zu der Plattform gekommen, wo man unter dem Wasser steht und hat gefragt, ob er Fotos von uns machen soll! Natürlich, wenn er schon so fragt!? die Fotos sind sogar einigermaßen was geworden! Richtig Hammer! Ein Danke hiermit an den netten Inder! Als Gegenzug wollte er dann ein Foto mit uns und seiner Mutter haben, bisschen komisch aber was solls:D vielleicht stehen wir jetzt in einem indischen Wohnzimmer:D auf dem Rückweg haben wir uns dann entschieden, einfach nochmal hinzugehen, und nochmal drunter zu stehen. Was wir dann auch gemacht haben. Als wir dann vom zweiten mal wieder zurück kamen, waren wir ordentlich nass, aber unsere Handys und Kameras haben es zum Glück überlebt!


Nach dem wirklich coolen Erlebnis sind wir dann klatschnass zurück zum Hotel gelaufen und haben die Niagara Fälle nochmal schön genossen. Zurück beim Hotel haben wir uns trockene Kleidung angezogen und haben uns etwas ausgeruht. Abends sind wir dann nochmal essen gegangen und sind dann noch etwas rumspaziert und dann ins Bett gefallen! 

Sonntagmorgen ging es dann wieder zurück nah Hause. Aber bevor wir in den Bus sind habe ich mir den Wecker gestellt und bin nochmal ganz früh aufgestanden, um nochmal zu den Niagara Fällen zu gehen und mir die Horseshoefalls anzusehen. Das haben wir nämlich am Samstag nicht mehr geschafft. Also bin ich um 7 Uhr morgens aus dem Hotel raus und nochmal dahin gestiefelt, bis ich dort war wo ich sein wollte hat es 30 Minuten gedauert, aber! Es hat sich gelohnt! Ich konnte den Sonnenaufgang über den Niagarafällen sehen und das war wirklich Hammer! Ich war zwar etwas spät dort wo ich hinwollte, aber die Sonne war wenigstens immer noch orange!? 


Ja und dann bin ich wieder zurück, habe meinen Koffer geholt, sind in den Bus gestiegen und wieder 10 Stunden nach Hause gefahren! 

Das war ein langes, aber richtig tolles Wochenende! Also, wer mal die Möglichkeit hat, die Niagarafälle ansehen zu können, macht es! Es lohnt sich sehr! Auch wenn ich finde, dass nur ein kompletter Tag zu wenig ist. Wenigstens einen halben hätte ich dort gern noch gehabt! Aber was solls, immerhin habe ich es gesehen und es genossen! 

Bis dahin, 

Eure Jenny ?

New York City🗽

11Okt2016

Hallo ihr Lieben! 

Und dann gibt es heute auch gleich noch den zweiten Eintrag! Wie ihr es der Überschrift entnehmen könnt, habe ich mich mit der lieben Paula am 24.09. auf den Weg nach New York City gemacht! Wir sind hier in DC um 1:30 Uhr nachts mit dem Bus losgefahren und sind um 6 Uhr morgens in New York City angekommen. 

Da wir mit dem ChinatownBus gefahren sind (was ich nie wieder machen werde) sind wir auch in Chinatown in NYC angekommen. Von dort aus sind wir dann zur Brooklynbridge gelaufen. Leider hatten wir an dem Morgen Pech mit dem Wetter, denn es hat etwas geregnet, es war sehr kalt und sehr bewölkt. Naja, nichtsdestotrotz sind wir einmal über die komplette Brücke gelaufen und haben uns dann in Broolyn ein Café zum frühstücken gesucht. Gesagt, getan. Zum Frühstück gab es dann für mich einen Bagel und eine heiße Schokolade.

Als wir dann wieder aufgewärmt waren, sind wir dann wieder über die Brücke nach NYC gelaufen und haben auf der Brücke etwa einen einstündigen Fotostop gemacht. Falls jemand fragen will, ob uns kalt war, weil wir nur in Tops rumgelaufen sind: ja es sar kalt, aber wer schöne Tourifotos haben will, muss eben etwas leiden:D und es ist auch gar niht so einfach, Fotos zu machen, wo so wenig Menschen drauf sind wie möglich, also braucht man schon so seine Zeit:D



Naja nachdem wir dann mit den Fotos so etwa 90% zufrieden waren sind wir weiter zum Ground Zero gestiefelt. Und das Wetter würde immer besser:-) der Ground Zero ist ein wirklich beeindruckender Platz, um an die Ereignisse vom 9/11 zu Gedenken. Sehr bedrückende Stimmung, wie ich fand.



Von dort aus sind wir dann weiter zur Staten Island Ferry gelaufen. Leider wurden wir von so vielen Leuten angequatscht, die uns eine Tour zur Statue of Liberty verkaufen wollten, dass wir dann dachten, dass wir die Fähre verpasst haben. Zumindest meine das die eine Tussi dort. Naja aber dazu später mehr. Dann sind wir zurück zur Subway und sind dann zu unserem AirBnB gefahren, wo wir von Samstag auf Sonntag übernachtet haben. Das hat auch gut geklappt. Dort haben wir dann unsere Sachen abgelegt und uns wieder fertig gemacht, um auf ein Festival zu gehen für das ich zwei Karten gewonnen hatte!? das Festival war im Central Park und wurde von Global Citizen ausgerichtet. Als wir dann dort waren, mussten wir erstmal ein gutes Stück durch den Park laufen, um überhaupt an den Eingang des Festivals zu gelangen. Wirklich schön der Central Park! Leider mussten wir dann immer noch ziemlich lange warten, bis wir dann drin waren, aber wir haben es nach drei(!) verschiedenen Kontrollen endlich geschafft! Den Anfang von dem Auftritt von Major Lazer haben wir leider verpasst, aber immerhin konnten wir es hören! Und es waren schon so viele Menschen da, dass wir kaum die Bühne sehen konnten, also waren wir leider sehr weit hinten, aber hatten dafür unseren Platz zum Stehen, Sitzen und Liegen! Die verschiedenen Acts waren: Major Lazer, Chris Martin, Usher, Kendrick Lamar, Metallica, Ellie Goulding und Rihanna!!!


Der absolute Hammer war natürlich Rihanna! Leider war sie erst ganz am Ende dran, wo wir schon halb abgefroren waren und uns nur noch halb ermutigen konnten, richtig mit zu feiern! Aber es war trotzdem unglaublich! Würde ich zu jeder Zeit nochmal machen!? als das Festival dann zu Ende war, sind wir wieder nach Downtown gefahren und sind noch einmal kurz bei Nacht über den Timessquare gegangen. Und dann sind wir wieder zu unserm AirBnB gefahren und tot nach einem unglaublich langen Tag ins Bett gefallen! 

Am Sonntag ging es dann für uns wieder früh raus. Dann haben wir wieder unsere Rucksäcke gepackt und sind wieder mit dem Bus nach NYC gefahren. Dann haben wir uns was zum Fühstücken gesucht und sind danach wieder zum Timessquare gegangen, um dort Fotos zu machen. Wieder: gesagt, getan! Als wir dann fertig waren sind wir noch etwas durch die Gegend spaziert und durch ein paar typische Geschäfte gelaufen, wie zB der M&M Store? es war hart, dort kein Geld zu lassen, aber wir haben es geschafft! 


Von dort aus ging es für uns dann weiter zum Top of the Rock für den wir uns schon online Karten gekauft hatten. Wir waren zwar etwas früh dran, aber sind schon reingekommen. Wir hatten tatsächlich Bilderbuchwetter! Es war der reinste Traum! Auch wenn ich schon einmal oben gewesen bin, hat es sich für 100% nochmal gelohnt! Es ist einfach so unglaublich beeindruckend! Dort oben haben wir dann auch wieder all unsere typischen Bilder gemacht und einige Deutsche getroffen mit denen wir uns dann ganz nett unterhalten hatten:D

Vom Rockefeller Center sind wir dann los, um eine Freundin von Paula zu treffen, die auch in den USA Au Pair ist! Nach dem schönen Meet&Greet sind wir dann mit der Subway wieder zur Staten Island Ferry gefahren. Und dann meinte eine nicht zu verstehende Stimme, dass man in Waggon 1-5 sein muss, um bis zu der Station zu kommen zu der wir wollten. Aber keiner wusste, in welchem Waggon wir uns gerade befanden. Also sind wir bei der nächsten Station raus und so weit gerannt wie wir es geschafft hatten und wieder rein in den Zug:D zum Glück waren wir dann in den richtigen Waggons und sind dann angekommen. Also sind wir dann schnell in das Gebäude rein, wo die Fähre abfährt, weil wir die Fähre nicht wieder "verpassen" wollten. Ja, um nochmal darauf zurückzukommen: die tussi meinte, uns am Samstag verklickern zu wollen, dass wir die Fähre gerade verpasst hätten, weil die Leute schon alle aus der Halle rauskamen. So ein Quatsch. Die Leute mussten ja erstmal von der Fähre runter, damit die neuen Gäste draufkommen. Aber so weit hatten wir am Samstag nicht gedacht. Ärgerlich, aber egal. Auf jeden Fall sind wir dann mit der Fähre nach Staten Island gefahren und dann mit der nächsten wieder zurück. Die Aussicht die man dort hat ist echt klasse. Allerdings hätte ich mir sowohl die Skyline von New York City als auch die Freiheitsstatue größer vorgestellt! Aber war mal gut, das in real life gesehen zu haben!? 



Ja und nach der Fähre sind wir dann wieder nach Chinatown gelaufen, haben uns auf dem Weg noch einen Burger geholt und sind dann in den Bus gestiegen und wieder nach DC gefahren. Und die Rückfahrt war auch um einiges besser, als die Hinfahrt, aber wiederholen möchte ich das mit der Agentur nicht nochmal. Trotzdem, war das Wochenende ein voller Erfolg, auch wenn es tierisch anstrengend und vollgepackt war, hat es sehr viel Spaß gemacht! 

Bis ganz bald, 

Eure Jenny ?

Classes und National Park

11Okt2016

Ohje, jetzt melde ich mich dann auch mal wieder... sorry, dass ich das so habe hängen lassen über den letzten Monat! Aber: jetzt gibt es dafür umso mehr zu erzählen! 

Um an den letzten Post anzuschließen, kann ich euch ja erstmal von meinen beiden Classes erzählen, die ich noch hatte. Die zweite Class war ein sogenannter Field-Trip. Das heißt, dass wir anstatt im Klassenraum zu sitzen in Washington D.C. durch verschiedene Museen gelaufen sind. Zum einen haben wir uns das National Museum of American Indian angeschaut. Angeschaut ist gut, da unsere Lehrerin erstmal 45 Minuten zu spät kam und uns dann schon Zeit fehlte. Dann sind wir rein, haben uns eine Statue angeschaut und einen Film geguckt und sind dann im das nächste Museum gegangen. Das und das letzte Museum waren beides Kunst Museen. Leider fielen die Besuche ebenfalls sehr kurz, bzw. stressig aus, da es doch manche Leute echt schaffen, in den Museen verloren zu gehen und man die dann als Gruppe erstmal wieder suchen muss. Naja aber das letzte Museum war für mich das interessanteste, weil es viele verschiedene Dinge gezeigt hat und es nicht alles nur das gleiche war. Zumindest nicht das, was wir sehen konnten. 


Das ist zum Beispiel in einem Museum ausgestellt. Das fand ich echt cool, da die Karte der USA mit Fernsehern ausgefüllt war, die alle etwas typisches für den jeweiligen Staat gezeigt haben. Das ist auch leider das einzige Bild, dass ich in den Museen gemacht habe, aber naja. 

Und für die letzte Class musste ich dann innerhalb von 6 Tagen eine Arbeit schreiben für die ich mir das Thema aus etwa 20 verschiedenen aussuchen konnte. Leider gab es einige Vorgaben. Die Arbeit musste 3-5 Seiten und 2500-3000 Wörter umfassen. Ich hatte dann das Thema "Secret codes and means of Communication at the Underground Railroad" und das war nicht mal so uninteressant! Aber ich lasse jetzt mal Details aus. Auch wenn es ziemlich stressig war, die Arbeit in so kurzer zeitnfertig zu stellen, habe ich es geschafft. In der letzten Class haben wir uns dann wieder in der Uni getroffen und dann musste jeder sein Projekt vorstellen, war natürlich totaaal interessant war. Nicht. Aber diese Stunden haben wir dann auch noch rumgekriegt! Und damit hatte ich dann meine ersten Classics abgeschlossen und konnte mich auf den Trip an die Niagarafälle freuen! 

Als nächstes stand dann das Laborday-Weekend an. Leider hatte meine Gastfamilie nichts wirklich vor, also hatte ich mal ein freies Wochenende zum chillen. Aber am Sonntag habe ich mich dann spontan mit einer Finnin getroffen, die ich hier kennengelernt habe. Dann sind wir in einen National Park gefahren, der etwa eine Stunde von hier ist. Der Shenandoah National Park ist sehr sehr groß, sodass man mit dem Auto von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fährt. Und genau so sah unser Tag dann auch aus! Genaugenommen saßen wir dann eigentlich den ganzen Tag im Auto aber haben auch einen großen Teil des Parks gesehen. Wir hatten zum Glück auch perfektes Wetter und konnten den Tag dann echt gut genießen! 

Bis bald,

Eure Jenny ?

First Class

29Aug2016

Hey Leute!

? Niagarafälle

Aber bevor es tatsächlich für mich an die Niagarafälle geht, muss ich noch an zwei weiteren Kursen teilnehmen. Gestern hatte ich meinen ersten Kurs. Der Kurs fand in einer Universität statt und begann um 10 Uhr morgens. Wie es ja immer so schön ist, gab es zu gestern sogar schon Hausaufgaben... Die habe ich natürlich schön gemacht. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir die jeder einzeln vorstellen müssten... Aber auch das habe ich zum Glück überlebt und gut gemacht??  dann hätten wir eine Stunde Mittagspause in der wir etwas essen gegangen sind. Danach haben wir eine 1,5 stündige Dokumentation über *keineahnungwas* geschaut. Am Anfang war es tatsächlich noch ganz interessant, allerdings hat man irgendwann den fanden verloren und gefühlt hatte das auch nichts mehr mit den Niagarafällen zu tun. Aber die Doku war dann zum Glück auch irgendwann zu Ende und danach mussten wir unserer Lehrerin noch etwas zuhören, während sie uns eine Präsentation vorgestellt hat. Und damit war dann auch die erste Unterrichtseinheit überlebt?? jetzt folgen noch zwei und dann ist schon der Trip zu den Niagarafällen! Ich freue mich schon sehr! Die nächste Class findet nicht in der Uni statt, sondern in DC. Dort werden wir uns verschiedene Museen anschauen und noch mehr über die Geschichte und Legenden der Niagarafälle erfahren. 

Heute hatten wir ein Playdate. Wir haben uns mit einer Freundin und ihren Gastkindern auf einem Spielplatz getroffen. Dort haben wir eine Decke hingelegt und ein paar Spielzeuge mitgebracht, sodass die Kinder spielen konnten. Der Spielplatz an sich war nämlich eher was für größere Kinder. Aber so könnten sie sich auch auspowern. Als wir dann am spielen waren, kam plötzlich ein Hund angelaufen. Wir kannten den beide nicht und konnten auch keine Besitzer sehen. Da mein Kleiner Angst vor Hunden hat, bin ich mit ihm zu unserer Decke gegangen und das andere Au Pair ist mit dem Hund einmal um den Spielplatz gelaufen, um nach den Besitzern zu suchen. Finden konnte sie leider nichts. Stattdessen hat sie Animal Control angerufen. 10 Minuten später kam dann ein Polizist und hat sich um den Hund gekümmert. Der Hund war ein ganz lieber, sah aber irgendwie etwas böse aus:D Das ältere Gastkind von dem Au Pair hat sich die ganze Zeit mit dem Polizisten unterhalten. Als dieser dann Wasser für den Hund holen wollte, wollte der Kleine mit ihm mitgehen. Also ist der Politist zum Auto und ist dann mit dem Auto auf den Platz gefahren wo wir standen. Das fanden die Kinder natürlich super! Sie durften sogar in dem Auto sitzen und das Blaulicht anmachen. Die Sirene hatten sie auch an, allerdings hat das meinen Gastkindern gar nicht gefallen:D auf jeden Fall hatten die Kids ordentlich Spaß und der Polizist war sehr freundlich zu den Kindern! Als dann die Animal Control kam, musste sie den Hund mitnehmen, weil der keinen Chip hatte. Danach sind wir alles wieder nach Hause gefahren. Und jetzt schlafen die Kinder, nachdem wir Mittag gegessen haben. Ein aufregender Tag für die kleinen!



Bis ganz bald,

Eure Jenny ?

Zwei Monate

27Aug2016

Hallöchen ihr Lieben! 

Ich melde mich jetzt auch mal wieder. Ist ja schon ne ganze Weile her, fast einen Monat! In der Zwischenzeit war hier so einiges los. 

An einem Samstag habe ich mich mit zwei Freundinnen getroffen. Erst haben wir bei uns am Pool gechillt und haben uns dann entscheiden, abends noch wegzugehen. Wir wollten erst lecker essen und dann ins Kino. Hat auch alles soweit geklappt, bis auf das wir Kino und Restaurant nochmal wechseln mussten, weil die Sitzplätze alle ausverkauft waren. Also sind wir dann schnell zum nächsten Kino gefahren und sind dort essen gegangen. Nach dem Kino (wir haben Bad Moms geschaut: sehr lustiger Film, nur zu empfehlen!) haben wir uns auf dem Rückweg nach Hause ganz spontan entschieden noch nach DC zu fahren und uns die Monumente bei Nacht anzuschauen! Gesagt, getan! Easypeasy einen Exit nach Washington genommen und ab gings. Nach zwei Stunden rumlaufen im dunkeln waren wir drei so kaputt und müde, dass wir froh waren, wieder im Auto zu sitzen! 

Ich muss echt sagen, dass mir DC bei Nacht noch besser gefällt als am Tag! Die Sehenswürdigkeiten sehen einfach viel pompöser und prächtiger aus, als am Tag! Außerdem sind nicht so viele Menschenmengen unterwegs. Es waren zwar noch immer viele, aber lange lange nicht so viele wie tagsüber! Auf jeden Fall waren wir alle sehr froh, nach dem Tag im Bett zu liegen! 

Dann kam uns der Vater meiner Gastmama für drei Tage besuchen. Da meine Gasteltern arbeiten mussten, bin ich mit den Kindern und deren Opa in ein Museum gefahren. Wir haben uns das Air and Space Museum angeschaut. War ganz interessant und die Kinder konnten super rumlaufen und alles anschauen und natürlich Zeit mit ihrem Opa verbringen! 

 

Ja, und dann war ich mit einer Freundin und unseren Gastkindern im Zoo in Washington DC. Der Zoo ist wirklich schön, aber es war einfach wieder zu heiß, um das alles zu genießen. Aber vom Anfang. Ich habe meine Gastkinder inklusive Snacks, Getränken, Notfallschnuller und Kinderwagen eingepackt und dann ging es los zu der lieben Mara! Der Weg, der normalerweise ca. 15 Minuten dauert hat schon mal 35 Minuten in Anspruch genommen. Nachdem dann auch M&C im Auto saßen und zwei Kinderwagen verstaut waren haben wir uns auf den Weg zum Zoo gemacht, der eigentlich nochmal 15-20 Minuten dauern sollte. Naja wie soll es auch anders sein, wenn man während der Rushhour  (schlimmste Verkehrszeit am Tag) losfährt. Wir haben ca. 40 Minuten gebraucht... Der Verkehr war so schlimm und die Strecke war so eng, dass ich kurz vorm Verzweifeln war... Letztenendes haben wir es aber Gott sei dank alle überlebt und wir sind gut beim Zoo angekommen. Es ist immer wunderbar, was man als Au Pair für Blicke zugeworfen bekommt, wenn man mit einem Zwillingswagen unterwegs ist! Zu witzig:D leider konnten wir nicht allzu viel von dem Zoo sehen, da ich nur einen halben Tag arbeiten musste und der Zoo einfach gigantisch ist. Also wird es dort wohl im Herbst nochmal hingehen! 



Und dann kam auch schon der Strandurlaub! Wir (meine Gastmama, Gastkinder und ich) sind zum Strand in Delaware gefahren. Der Vater meiner Gastmama hat dort ein schönes Haus, das zwei Minuten vom Strand entfernt ist. Wir sind jeden Morgen aufgestanden, haben etwas gefrühstückt und sind dann mit viel Gepäck zum Strand marschiert! Mit Kindern ist der Weg dann zwar etwas länger aber wir haben es trotzdem immer geschafft! Jeden morgen saßen wir in der ersten Reihe am Strand und es wurde mit der Zeit immer voller und voller. Am Anfang waren die Kids dem Wasser und den Wellen noch etwas skeptisch, aber auch das wurde von Tag zu Tag besser. Allerdings waren die Wellen so stark, dass man kaum darin spielen konnte. Am Mittwoch kamen nämlich noch die beste Freundin meiner Hostmum mit zwei ihrer Kinder zu uns. Also habe ich mit den beiden Kindern schön in den Wellen gespielt bis eine Welle kam, die uns alle drei komplett umgerissen hat. Ich konnte die Hände der Kinder nicht mehr halten und sie sind einfach weggeschwommen, genau wie ich! Aber wir haben es alles heile überlebt, auch wenn es ein ordentlicher Schock war! Nachdem wir dann den Sand von unsere Körper entfernt hatten, haben wir erstmal eine Pause gemacht und gewartet, bis das Wasser ruhiger wurde. Ja und so lief eigentlich die ganze Woche ab, morgens zum Strand, mittags die Kinder wieder nach Hause gebracht, gebadet, Mittagsschlaf gemacht und nachmittags wurde gespielt. Am Freitag waren wir dann shoppen! Natürlich habe ich ordentlich Geld ausgegeben, was auch gut war, da man in Delaware keine extra Steuern bezahlen muss, so wie hier in Virginia! Das heißt, dass man Schuhe für 50$ kaufen kann und nicht noch Steuern draufzahlen muss. Das habe ich erstmal ein bisschen ausgenutzt! 


Ja, und die letzte Aktion in meinem zweiten Monat war der Blacklightrun in DC! Bei diesem Lauf handelt es sich um eine 5 Kilometer lange Strecke, die von Farbzonen unterbrochen wird. Dort wird man dann mit Farbpulver beschmissen. Das besondere an dem Lauf war, dass das ganze im dunkeln stattgefunden hat und das Pulver unter Schwarzlicht geleuchtet hat! Das sah echt super aus! Allerdings muss ich um ehrlich zu bleiben sagen, dass ich mehr erwartet hätte! Die Farbzonen waren sehr kurz und Schwarzlicht war auch nicht allzu häufig. Also wir dann mit dem Lauf fertig waren, hatten wir total Hunger und haben uns für essen angestellt. Eine ganze Stunde haben wir auf unser Essen gewartet!!! Als wir dann um 22:45 unser Essen hatten, waren wir endlich vom Warten erlöst und haben das Essen in uns reingeschaufelt! Um 23 Uhr gingen dann plötzlich alle Lichter aus. Da waren wir ziemlich baff. Die haben um 23 Uhr dicht gemacht, da war die Party vorbei... Davon waren wir ziemlich enttäuscht... Naja dann sind wir müde und kaputt wieder nach Hause gefahren. Im großen und Ganzen war es ja doch ein schöner Lauf und Spaß hatten wir auch! 


Ja das war es dann jetzt erstmal wieder von mir! Ich hoffe, dass ich mich bald wieder melden kann und zwar etwas regelmäßiger:D 

Bis dahin, alles liebe an euch! 

Eure Jenny ?

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